Rund um Gräfenhainichen und Ferropolis

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Stündlich halten Züge am Bahnhof Gräfenhainichen. An ihm beginnt die etwa 30 km lange Fahrt mit dem Rad. Auf ihr erlebt ihr die Innenstadt von Gräfenhainchen, den Gremminer See, Ferropolis. die Stadt aus Eisen, und ein Randstück des Naturparks Dübener Heide. Abwechslungsreich und nur leicht hügelig.

Über die Bahnhofstraße führt der Weg in die Innenstadt. Am besten, das Fahrrad wird abgestellt und zu Fuß ein kleiner Spaziergang unternommen. Sehenswert sind die Paul-Gerhardt-Kapelle, der Brunnen am Rathaus, die evangelische Kirche Sankt Marien, der obere Stadtturm, die kursächsische Distanzsäule, das Museum alter Buchdruckmaschinen und die historische Bauschlosserei. Zum Abschluss oder zu Beginn ein Bummel durch die Fußgängerzone, in der sich auch die Touristinformation befindet.

Aufs Rad gestiegen geht es in nördliche Richtung über die Galle- und Gremminer-Straße zum "Gräfenhainicher Stadtbalkon". Von hier bietet sich ein schöner Rundblick über den Gremminer See nach Ferropolis mit seinen Tagebaugroßgeräten.

Jetzt beginnt eine Dreiviertel-Seeumrundung. Ein Radweg führt links um den Gremminer See (also sein Westufer). Den asphaltierten Weg säumen verschiedene Skulpturen, die eine Verbindung zur Vergangenheit der Region herstellen. Nach wenigen Kilometern wird die Zufahrtstraße nach Ferropolis und nach einem weiteren Kilometer ist das Industriedenkmal Ferropolis erreicht. Prächtig seine Tagebauriesen, aber ebenso sehenswert die Veranstaltungsarena. Nach einem Rundgang besteht im Kulturcafé die Möglichkeit sich zu stärken.

Auf dem gekommenen Weg wird bis zum Eingangsschild Ferropolis zurückgefahren und dann rechts abgebogen. Immer wieder ergeben sich abwechselnde, herrliche Blicke auf den See und Ferropolis. Auf der Ostsee des Sees wird rechts abgebogen und dieser verlassen. Noch ein Blick zurück auf den großen See und die Museumsstücke und ein Erinnern, dass sich vor ein paar Jahrzehnten hier ein riesiges Tagebauloch befand.

Etwa einen Kilometer vom Seeufer entfernt - die Fahrt ging östlich - wird der Fernradweg R1 erreicht. Diesem folgen wir nördlich bis zum Bahnhof Radis. In Radis bieten sich das Schloss - jetzt Jugendherberge, der Glockenturm der Kirche und das Johann-Gottfried-Galle-Denkmal als Fotomotive an.

Weiter führt die Fahrt durch Radis östlich in Richtung Ochsenkopf. Nach überqueren der B 100 ist nach 600 Meter die Waldgrenze erreicht. Rechts abbiegend führt der Weg nach Buchholz, einem Ortsteil von Gräfenhainichen.

Leicht bergab führt die Route auf dem Naturlehrpfad "Mühlenweg" vorbei an der Buchholz-, der Birnbaum-, der Vehsen- und der Hainmühle bis zur Bahnlinie. Nach der Unterführung sind es links nur einige hundert Meter bis zum Bahnhof.

nach einem Artikel von Lothar Matthes in Ferienland Dübener Heide)

Quelle: Duebenerheidetourist.de

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Gräfenhainichen, DE, Überwiegend bewölkt

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